Deutsch
Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland e.V. (PGD)
Die Palästinensische Gemeinschaft fordert ein Ende der Aggression Israels

Presseerklärung

Berlin - 16. November 2012. Die Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland (PGD) verurteilt den militärischen Angriff Israels auf den Gazastreifen, der bis jetzt über 25 Palästinensern das Leben gekostet und über 300 Zivilisten verletzt hat.

Die PGD betrachtet diesen als wiederholte Bestätigung für die Mordlust und Aggression Israels gegenüber den Palästinensern sowie als Missachtung aller internationalen Gesetze und Menschenrechte. Aufs Neue bestätigt die israelische Regierung durch ihre Grausamkeit und Arroganz, welche Gefahr sie für den Nahen Osten und den Weltfrieden darstellt.

Die Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland fordert die UN und explizit die Bundesregierung Deutschland auf, dieses Verbrechen Israels gegenüber den wehrlosen Menschen im Gazastreifen zu verurteilen und dem Einhalt zu gebieten.

Außerdem appelliert die PGD an alle Freien Kräfte, Deutsche, Palästinensische und Pro-Palästinensischen Institutionen und Vereine sich mit dem Palästinensischen Volk zu solidarisieren und Ihren Zorn durch gemeinsame Kundgebungen, Demonstrationen und Veranstaltungen Ausdruck zu verleihen. Dadurch soll der Fokus auf das Leiden der Palästinenser gerichtet  und an das Kriegsverbrechen Israels im Gazastreifen 2008/2009 erinnert werden, welches über 1500 Tote und über 4000 Kriegsverletzte kostet.

 
Palästinensische Gefangene im Hungerstreik

Protest gegen Isolationshaft und Willkür

Berlin – 10. Mai 2012. Die Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland e.V. (PGD) organisiert in Kooperation mit anderen palästinensischen und arabischen Vereine eine Kundgebung am Freitag, den 11.Mai 2012, um 18 Uhr am Potsdamer Platz in Berlin. Außerdem ruft die PGD zu einer weiteren Kundgebung am Mittwoch, den 16. Mai 2012, um 18 Uhr am Prinzipalmarkt in Münster auf. Beide Kundgebungen möchten auf den Zustand der 1500 hungerstreikenden Palästinenser in israelischen Gefängnissen aufmerksam  machen.

 

"Umso grausamer Sie werden, desto hartnäckiger werde ich auf meiner Position und meiner Überzeugung beharren, dass Freiheit das Wertvollste im Leben ist."

Bilal Diab, 27jähriger Gefangener in einem israelischen Gefängnis

Seit mehr als zwei Monaten sind mindestens 1500 Palästinenser in israelischen Gefängnissen im Hungerstreik. Einige von ihnen befinden sich jetzt in Lebensgefahr - ohne dass im Westen ein Außenminister auch nur Besorgnis um die palästinensischen Häftlinge gegenüber der israelischen Regierung ausgedrückt hätte.
Nach fast drei Wochen hat Julia Timoschenko am Mittwoch ihren Hungerstreik beendet. Timoschenko verbüßt derzeit eine siebenjährige Haftstrafe wegen angeblichen Amtsmissbrauchs. Der Westen fordert die ukrainische Regierung zu Rechtsstaatlichkeit und Demokratie auf. Diese Forderung muss auch der israelischen Regierung gelten, da sich seit mehr als zwei Monaten mindestens 1500 Palästinenser in israelischen Gefängnissen im Hungerstreik befinden.

 

Die Palästinenser protestieren mit ihrem Hungerstreik gegen die sogenannte Administrativhaft. Mit dieser Verfahrensweise der staatlichen Internierung ohne Gerichtsverfahren, bei dem die Verhafteten bis zu sechs Monaten, die immer wieder verlängert werden können, eingesperrt werden können – was bis zu mehreren Jahren willkürliche Haft ohne Verurteilung durch ein Gericht für die Häftlinge bedeutet, begeht die israelische Regierung Menschenrechtsverletzungen. Richard Falk, seit 2008 Sondergesandter des UN-Menschenrechtsrates für die Palästinensischen Autonomiegebiete, kritisierte mit äußerster Schärfe die Haftbedingungen und Verstöße gegen die Menschenrechte.

 

Wir fordern bessere Haftbedingungen und die Einhaltung von fundamentalen Menschenrechten. Des Weiteren verlangen wir die Abschaffung von willkürlicher und illegaler Administrativhaft der israelischen Behörden, welche selbst vor Kleinkindern, Frauen und Greisen nicht zurückschreckt und diese Gefangenen für mehrere Jahre ohne Gerichtsurteil einsperrt. Ferner erwarten wir von der Bundesregierung, der Opposition, und der Weltgemeinschaft, dass sie dieses aufs Schärfste verurteilt und die Israelische Regierung zur Rechenschaft zieht.

 
Die 9. Konferenz der Palästinenser in Europa ist keine Terroristenveranstaltung!
Presseerklärung

Berlin - 03. Mai 2011. Mit scharfer Entschiedenheit lehnt die Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland die irreführende Berichterstattung der Westdeutsche Zeitung vom gestrigen und heutigen Tage zur 9. Konferenz der Palästinenser in Europa ab. Insbesondere die zitierte Aussage des Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde mit dem Vorwurf, dass „die Stadt Wuppertal die Uni-Halle an Terroristen vermieten würde“ wird eine Strafanzeige nach sich ziehen. „Diese bodenlose und durch nichts gerechtfertigte Unterstellung werden wir nicht hinnehmen“, sagte der Vorsitzende der Palästinensischen Gemeinschaft in Deutschland Dr. Suhail Abu Shammala am heutigen Tag.

„Weder Aziz Dwaik, der Präsident des Palästinensischen Parlaments noch Raed Salah, der israelische Oberbürgermeister von Um-Afahm waren oder sind als Redner in Wuppertal vorgesehen. Diese versuchte Kampagne palästinensische Veranstaltungen in Deutschland zu beschädigen oder zu verhindern kann nicht erfolgreich sein“, führte Abu Shammala weiter aus.

An der seit Jahren jährlich stattfindenden Konferenz haben unter anderem verschiedene Persönlichkeiten internationalen Renommees, wie der niederländische Ministerpräsident a.D. Dries van Agt, die Gattin des Vorsitzenden der Europäischen Zentralbank a.D., Gretta Duisenberg, wie auch Luisa Morgantini, ehemalige stellvertretende Vorsitzende des Europäischen Parlaments als auch der Erzbischof der Orthodoxen Kirche in Palästina Theodosius Atallah Hana teilgenommen und Grußworte gehalten.

Bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Medien fordern das elementare Menschenrecht auf Heimat für die Palästinenser ein. Ferner verleiht dies Konferenz dem kollektivem Recht der Palästinenser auf Heimkehr im Rahmen der UNO Resolutionen Geltung.

Hauptredner ist in diesem Jahr neben der Holocaust-Überlebenden und Trägerin des Right Livelihood Award („Alternativer Nobelpreis“) Felicia Langer der palästinensische Minister a.D. Mustafa Barghouti. Mitglied des Bundestages Frau Inge Höger wird ebenfalls an der Konferenz teilnehmen und ein kurzes Grußwort halten. Eine weitere prominente Teilnehmerin ist das Fatah/PLO Führungsmitglied Fadwa al Barghouti.

Gerade die Teilnahme von Juden und Christen als auch Muslimen aus allen gesellschaftlichen Schichten des palästinensischen Volks belegt die große Zustimmung zu diesem jährlichen Kongress.

„Wir appellieren an Herrn Rektor Koch, sich vor Äußerungen zu Veranstaltungen umfassend und insbesondere auch durch die Veranstalter selbst informieren zu lassen, bevor er sich öffentlich äußert“, sagte Abu Shammala und äußerte abschließend, „dass die Veranstaltung einen friedlichen Verlauf nimmt, der die berechtigten Anliegen des palästinensischen Volks der Öffentlichkeit näher bringe“.
 
9. Konferenz der Palästinenser in Europa

Hiermit geben wir bekannt, dass diesjährig die 9. Konferenz der Palästinenser in Europa, so Gott will, am 07.05.2011 von 10.00 – 21.00 Uhr in der Wuppertaler Uni-Halle unter dem Titel „Die Generation der Rückkehr kennt ihren Weg“ stattfinden wird. Die Konferenz ist eine europäische Initiative in der Diaspora lebender Palästinenser.

Auf dieser jährlichen Veranstaltung fordern stets bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Medien das elementare Menschenrecht auf Heimat und Selbstbestimmung für das palästinensische Volk ein.

Die Konferenz ist mittlerweile zu einem populären Sprachrohr für viele Multiplikatoren der palästinensischen Thematik geworden und bildet die gesamte Bandbreite der palästinensischen Gesellschaft ab. Im vergangenen Jahr hielten unter anderem Fadwa Barghouti, Salah Salah, Raif Hussein und Raed Salah Gastworte.

Ferner haben verschiedene Persönlichkeiten internationalen Renommees, wie der niederländische Ministerpräsident a.D. Dries van Agt, die Gattin des Vorsitzenden der EZB a.D. Gretta Duisenberg und die stellvertretende Vorsitzende des Europäischen Parlaments a.D. Luisa Morgantini an den vorangegangenen Konferenzen teilgenommen und Grußworte gehalten.

Die Konferenz ist außerdem eine besondere Gelegenheit mit Palästinensern und Freunden des palästinensischen Volkes in Europa zusammen zu kommen.

Mehr Informationen finden Sie unter:

www.palconference.eu

 

 
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